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Qualifikation

Ich habe im April 2021 erfolgreich meine Prüfung bei der Deutsche Hippotherapie Ausbildung e.V. absolviert.

 

Artus ist bereits gut im Training und hat nun seine ersten Hippotherapie-Patienten, die er mit Gelassenheit und Freude trägt.

Er hat auch Verstärkung bekommen.

Holly ist eine vier jährige Quarter-Horse/Warmblut-Mix Stute. Sie ist noch in Ausbildung zum verlässlichen Hippotherapie-Pferd, macht sich aber schon recht gut. Sie hat mich in meiner Abschlussarbeit zuverlässig und sehr gelassen unterstützt, weil Artus für den kleinen Patienten einfach zu viel Schwung mitbrachte!


Was ist eigentlich Hippotherapie ???

Nein, es hat nichts mit Nilpferden zu tun! Das Wort Hippotherapie setzt sich aus den griechischen Wörtern: „Hippos“ = Pferd und „Therapie“ =Hippotherapei  Dienst, Heilung, Pflege, zusammen.

Hippotherapie ist, um es einfach zu sagen, eine physiotherapeutische Therapieform auf neurophysiologischer Grundlage, auf dem Pferd. Dabei wird das Pferd als Therapiemedium genutzt. Der Patient wirkt hierbei nicht aktiv auf das Pferd ein, sondern das Pferd, mit seinen Bewegungen im Rücken, auf den Patienten! Diese dreidemensionalen Schwingungen des Pferderückens und der Rhythmus des Pferdeschritts werden genutzt, um gangphysiologische Reaktionen beim Patienten zu erzielen.

 

Der Focus der spezifischen Wirkung der Hippotherapie liegt auf dem Körperabschnitt Becken und Brustkorb. Die dreidimensionale, gangtypische Bewegungsübertragung mit einer dem Menschen angepassten Schrittfrequenz von ca. 110-120 Schritten pro Minute und ihren Reaktionen auf den Patienten kann in dieser Komplexität in keiner anderen Therapieform erreicht werden.

 

In Deutschland wird der Begriff „Hippoterhapie“ für viele therapeutische Anwendungen mit und auf dem Pferd verwendet, bei der Physiologische, psychologische oder pädagogische Ziele im Vordergrund stehen.

 

Als Physiotherapeutin habe ich den körperlichen Aspekt im Focus. Eine genaue Indikationsstellung, die Erhebung eines Hippotherapie-Spezifischen-Befundes und eine daraus resultierende Benennung des funktionellen Hauptproblems des Patienten mit Zielsetzung für die Hippotherapie sind hierbei Voraussetzung für eine gezielte Anwendung der Hippotherapie.

 

Ganz bewußt möchte sich die Hippotherapie von heilpädagogischen und reittherapeutischen Zielsetzungen abgrenzen. Der Umgang mit dem Pferd wie z.B. Putzen, Führen, Pflege und aktive, reiterliche Einwirkung, sind keine Bestandteile der Hippotherapie.

 

 

 

Für wen ist die Hippotherapie geeignet?

 

Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern:

- Multiple Sklerose

  • Schlaganfall
  • Schädelhirntrauma 
  • Morb. Parkinson 
  • Querschnitt-Syndrome
  • Neuromuskuläre Erkrankungen wie Muskeldystrophie, ALS, GBS, Polio
  • Sonstige neurologische Syndrome ja nach Befund

 

Pädiatrische Krankheitsbilder:

  • Cerebralparese (ICP)
  • Muskeldystrophie
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Asymmetrie

Orthopädische Krankheitsbilder:

  • Skoliose
  • Rückenschmerzen
  • Hüftdysplasie

 

Symptombezogene Indikationen:

  • Spastik
  • Parese
  • Ataxie
  • Athedose

Partner

Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit dem Therapeutischen Reitverein St. Martin e.V., Niedernjesa.